Grundprinzip:
Alle Formate finden standardmäßig inhouse statt — bei Ihnen, mit Ihren Leuten, an Ihren Themen. Offene Termine bieten wir punktuell an; sie sind die Ausnahme, nicht die Regel. MORe entfaltet seinen Wert im Kontext Ihrer Organisation, nicht im Seminarhotel.
MORE Framework
Leistungen
1. MORe Executive Briefing
1. MORe Executive Briefing — "Warum Ihre Projektdokumentation lügt"
Format: Halbtags (3,5 h), inhouse oder remote, max. 12 Teilnehmer
Zielgruppe: CIOs, Heads of Transformation, Programmleiter, IT-Governance
Ihr Nutzen: Strategische Orientierung für Entscheider
Ihre Projektdokumentation ist vollständig, aktuell und auffindbar? Glückwunsch — Sie sind die Ausnahme. In allen anderen Fällen gilt: Die Dokumentation entsteht nachträglich, unter Zeitdruck, von Leuten, die sich nur noch ungefähr erinnern. Das Ergebnis sieht ordentlich aus und ist trotzdem wertlos.
Das Executive Briefing zeigt in dreieinhalb Stunden, warum klassische Dokumentationsansätze systematisch scheitern — und wie das MORe Framework Dokumentation dorthin verlagert, wo sie entsteht: in die Projektarbeit selbst. Sie lernen die MORe-Hierarchie kennen, sehen echte Beispiele und gehen mit einer klaren Einschätzung nach Hause, ob und wo MORe in Ihrer Organisation greift.
Kein Methoden-Bingo. Keine Folienschlacht. Ein Nachmittag, nach dem Sie Ihre Projektdokumentation mit anderen Augen sehen — oder gar nicht mehr.
2. MORe Project Assessment
2. MORe Project Assessment — "Wo Ihr Projekt Wissen verliert"
Format: 3–5 Tage, Interviews, Artefaktanalyse und Tool-Review, remote oder vor Ort
Zielgruppe: Programmleitung, PMO, Transformation, IT-Governance, Projektleitung
Ergebnis: Befund, Zielbild, Handlungsfelder und konkrete Einführungsroadmap
Ihr Nutzen: Klarheit über Handlungsbedarf und Einführungsweg
Ihre Projekte haben kein Informationsproblem, weil zu wenig dokumentiert wird. Sie haben ein Informationsproblem, weil Anforderungen, Entscheidungen, Risiken, Tests und Nachweise getrennt voneinander geführt werden — in Werkzeugen, Ablagen und Köpfen.
Im MORe Project Assessment untersuchen wir, wie Informationen in Ihrer Projektorganisation tatsächlich entstehen, weitergegeben und nachgewiesen werden. Wir analysieren bestehende Artefakte, Rollen, Statusmodelle, Freigabewege und Werkzeuge und zeigen, an welchen Stellen Zusammenhang verloren geht, Doppelpflege entsteht oder Nachweisfähigkeit nur noch behauptet wird.
Sie erhalten keine abstrakte Methodenbewertung, sondern ein konkretes Zielbild für Ihre Organisation: Welche MORe-Strukturen werden benötigt? Was kann bestehen bleiben? Wo liegen die schnellsten Verbesserungen? Und wie lässt sich MORe einführen, ohne das laufende Projekt anzuhalten?
Ergebnis: eine belastbare Standortbestimmung, priorisierte Handlungsfelder und eine umsetzbare Roadmap.
3. MORe Practitioner Training
3. MORe Practitioner Training — "Dokumentation, die nebenbei entsteht"
Format: 2 Tage, Workshop-Charakter, inhouse, max. 10 Teilnehmer — mit Arbeit an einem echten Anwendungsfall aus Ihrem Haus
Zielgruppe: Business Analysten, Requirements Engineers, Projektleiter, Product Owner
Ihr Nutzen: MORe im Projektalltag selbstständig anwenden
Niemand wird Business Analyst, um Dokumente zu pflegen. Trotzdem verbringen Sie Ihre Zeit damit, Informationen zusammenzusuchen, die es eigentlich schon gibt — nur eben in drei Confluence-Bereichen, zwei SharePoints und einem Kopf, der gekündigt hat.
Im Practitioner Training lernen Sie das MORe Framework von Grund auf: die Hierarchie von Fachgebiet über Anwendungsfall bis zu BP, CM, UI, API, TC, AC und DEC — und das Prinzip dahinter: Jede Ebene beantwortet genau eine Frage. Nicht mehr, nicht weniger.
Wir arbeiten nicht mit Musterbeispielen aus der Retorte, sondern mit einem echten Anwendungsfall aus Ihrem Projektalltag. Am Ende des zweiten Tages haben Sie keine Theorie im Kopf, sondern eine fertige MORe-Struktur in der Hand — und wissen, wie Sie sie im Projekt am Leben halten, ohne dass Dokumentation zur zusätzlichen Arbeit wird.
Inklusive: Teilnahmezertifikat, MORe-Referenzkarte, 4 Wochen E-Mail-Support nach dem Training.
4. MORe Pilot
4. MORe Pilot — "Vom ersten Anwendungsfall zur tragfähigen Struktur"
Format: 4–8 Wochen, begleitetes Pilotvorhaben an einem realen Projektgegenstand
Zielgruppe: Projekt- und Programmleitung, Fachbereich, Business Analyse, Product Owner
Ergebnis: funktionierende MORe-Struktur im laufenden Projekt
Ihr Nutzen: MORe in einem realen Projekt arbeitsfähig etablieren
Zwischen „Wir haben verstanden, wie MORe funktioniert" und „Bei uns funktioniert MORe" liegt genau eine Sache: der erste echte Anwendungsfall. Nicht der einfachste. Nicht der aus der Schulung. Der aus Ihrem Projekt — mit allem, was dazugehört.
Im MORe Pilot bauen wir gemeinsam auf, was das Assessment als Zielbild skizziert hat: Fachgebiet und Anwendungsfälle, ihre Beziehungen, die Struktur in Jira und Confluence, Statusmodelle, Entscheidungen, Tests und Nachweise. Nicht als Beratungsprojekt, das ein Konzept hinterlässt — sondern als begleiteter Aufbau, bei dem Ihr Team von Anfang an selbst arbeitet und wir dafür sorgen, dass die Struktur trägt.
Nach vier bis acht Wochen haben Sie kein Pilotprotokoll, sondern einen lebenden Beweis: eine MORe-Struktur an einem echten Projektgegenstand, gepflegt von Ihrem Team, anschlussfähig für den Rest der Organisation. Ab hier skalieren Sie selbst — oder mit uns, aber das entscheiden Sie dann aus einer Position der Stärke.
5. MORe Compliance Intensiv
5. MORe Compliance Intensiv — "Auditfähig by Design"
Format: 2 Tage, inhouse, max. 8 Teilnehmer
Zielgruppe: Organisationen unter DORA, NIS2, KRITIS, MaRisk, ISO 27001 — Compliance-Verantwortliche, IT-Governance, Projektleiter in regulierten Umgebungen
Ihr Nutzen: Auditfähige Nachweisstrukturen aufbauen
Wenn der Prüfer kommt, beginnt in den meisten Organisationen dasselbe Ritual: Wochen der Rekonstruktion. Wer hat wann was entschieden, und wo steht das? Die Antworten werden zusammengeklaubt, nachträglich aufgeschrieben und mit Datum versehen. Das nennt man dann „Audit-Vorbereitung". Ehrlicher wäre: Beweismittelbeschaffung.
Es geht auch anders. Wenn Dokumentation dort entsteht, wo gearbeitet und entschieden wird, ist der Audit-Trail kein Projekt — er ist ein Nebenprodukt. Das ist der Kern von „auditfähig by design".
Im Compliance Intensiv lernen Sie, wie Sie die MORe-Struktur auf die Nachweispflichten aus DORA, NIS2, KRITIS-Dachgesetz, MaRisk und ISO 27001 mappen. Konkret: Welche MORe-Ebene liefert welchen Nachweis, wie dokumentieren Sie Entscheidungen (DEC) revisionssicher, und wie machen Sie aus der laufenden Projektarbeit eine Evidenzkette, die einer Prüfung standhält.
Am Ende haben Sie eine Mapping-Matrix für Ihre relevante Regulatorik — und ein Argument gegenüber jedem Prüfer, das besser ist als jeder nachträglich gefüllte Ordner: Bei uns entsteht der Nachweis, während wir arbeiten.
6. MORe Compliance Aufbaumodul
6. MORe Compliance Aufbaumodul — der Upgrade-Pfad
Format: 1 Tag, inhouse, exklusiv für Absolventen des Practitioner Trainings
Zielgruppe: Teams, die MORe bereits einsetzen und in eine regulierte Umgebung hineinwachsen — oder schon drin sind
Ihr Nutzen: Regulatorische Nachweise prüfungsfest organisieren
Sie beherrschen MORe. Ihre Anwendungsfälle sind sauber strukturiert, Ihre Entscheidungen dokumentiert. Und dann kommt DORA. Oder NIS2. Oder der interne Revisor mit einer Checkliste.
Die gute Nachricht: Sie haben schon fast alles, was Sie brauchen. Das Aufbaumodul schließt an einem Tag die Lücke zwischen Ihrer bestehenden MORe-Praxis und den konkreten Nachweispflichten Ihrer Regulatorik. Kein Neustart, kein zweites Framework — nur die Compliance-Schicht auf dem, was Sie ohnehin schon tun.
Voraussetzung: abgeschlossenes MORe Practitioner Training.
Ergebnis: Ihre Mapping-Matrix, Ihr Audit-Trail, Ihr Tag.